FreiDay-Workshop "Kindergarten" - ein Bericht

Im Rahmen des FreiDay-Konzeptes besuchen einige Kinder der Klassen 2 bis 4 wöchentlich den Kindergarten „Max und Moritz“. Durch eine enge Kooperationsvereinbarung zwischen Kita und Schule werden wertvolle Begegnungen, gemeinsames Lernen und spielerisches Verständnis füreinander ermöglicht.

Hier ein Einblick in die erarbeiteten Themen:

  • Projekt zum Thema „Händewaschen“: Die Bedeutung von Sauberkeit und Gesundheit wurde praktisch in einem Experiment erklärt. Ein Arbeitsblatt sicherte das Ergebnis.
  • Wissenswertes über Pinguine: Nach der spielerischen Wissensvermittlung rund ums Thema wurde gemeinsam ein Wissensplakat erstellt und im Anschluss Pinguine gebastelt. Dafür fertigten die Schulkinder Vorlagen an, die im Kindergarten dann von den Kleinen ausgeschnitten und aufgeklebt wurden.
  • Das Flickengespenst: Es wurde kreativ gebastelt und eine fantasievolle Geschichte vorgelesen. Am Ende durfte jedes Kind ein eigenes Gespenst gestalten.
  • Gesichter proportional zeichnen: Die Kinder haben sich mit den Grundlagen der Proportionen befasst und erstes Zeichentraining durchgeführt.


Nachdem alle ihre Projekte durchgeführt hatten, überlegte sich die FreiDay Gruppe, was im Anschluss mit den Vorschülerinnen und Vorschülern gemacht werden könnte. Sie einigten sich darauf, waren sich Gesellschaftsspiele mit ihnen zu spielen. Die Schulkinder erklärten die Spielregeln und spielten gemeinsam mit den Vorschülern. Die „Kleinen“ mussten lernen zuzuhören, sich ins Spiel einzubringen, Regeln zu verstehen und fair miteinander umzugehen. Für die „Großen“ bestand die Herausforderung darin, die Regeln einfach zu erklären und einen respektvollen Umgang untereinander zu pflegen. Gemeinsam miteinander und voneinander lernen. Wir freuen uns auf weitere spannende Freitagsprojekte mit dem Kindergarten Max und Moritz!

Mit dem FreiDay-Projekt haben die Kinder einen aktiven Beitrag zu den Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen geleistet. Insbesondere das Ziel 4 „Hochwertige Bildung“ wird gefördert: Die Schülerinnen und Schüler haben eigenständig kleine Projekte geplant und Wissen vermittelt – etwa zum richtigen Händewaschen oder über Pinguine – und Verantwortung für Lernprozesse übernommen. Gleichzeitig wurde am 3. Ziel „Gesundheit und Wohlergehen“ gearbeitet, indem Hygiene und Gesundheitsbewusstsein praxisnah thematisiert wurden. Durch das gemeinsame Spielen, Erklären von Regeln und den respektvollen Umgang miteinander wurden zudem gegenseitiges Verständnis und weitere soziale Kompetenzen im Sinne von Ziel 16 „Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen“ gefördert. Nicht zuletzt steht die enge Kooperation mit dem gemeinsamen Lernen über Kindergarten- und Grundschulgrenzen hinweg beispielhaft für Ziel Nummer 17 - „Partnerschaften zur Erreichung der Ziele“.

 

Fotos: M. Wichmann

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